Abschnitte einer Reise

In den letzten Wochen, war es hier still. Ich habe einen kleinen Moment innegehalten und zu Hause einen Zwischenstopp gemacht. Da dann noch so einige Projekte für nach der Reise aufgekommen sind, wurde dieser Zwischenstopp unerwartet lang. Zwischendrin war ich am Zweifeln, ob ich überhaupt weiterreisen möchte. Es war so gemütlich – den ganzen Tag nichts tun und immer im eigenen Bett schlafen. Gleichzeitig hatte ich aber auch das Gefühl das Falsche zu tun. Nicht weil ich nichts tat, sondern viel eher, weil es zurzeit meine Bestimmung, mein Sinn ist, zu reisen und fremden Menschen einen neuen Denkanstoß zu geben. Und genau deswegen, geht es heute endlich wieder los! Von nun an wird Tessie mich begleiten. In der Planung habe ich be-

fürchtet es könnte kompliziert werden mit ihr, bislang habe ich das Gegenteil feststellen dürfen. Mal gucken wie es wird! In drei Stunden fährt mein Zug weiter ins Abenteuer und endlich gehe ich wieder aus meiner Komfortzone! Wurde aber auch sowas von Zeit 😉 Ich bin gespannt, wie dieser Abschnitt wird. Denn dieses Mal warten zahlreiche Freunde an den verschiedensten Orten auf meinen Besuch und vor allem, wird das der längste und vorläufig auch letzte Abschnitt meiner Reise sein. Der Plan ist bis Anfang Dezember/Ende November unterwegs zu sein, also gut 6 Wochen! Meine Vorfreude ist grenzenlos – auch auf das was danach kommt.

 

 

Der nächste Text ist nochmal ein Rückblick über den ersten Teil der Reise, den ich zwar schon vor einer Weile geschrieben habe, aber noch nicht veröffentlicht – weshalb auch immer 😉


Schon wieder ist ein kleiner Teil meiner Reise vorbei. Ich bin seit 15 Tagen jetzt unterwegs, durfte bei 8 vorher wildfremden Menschen schlafen und mich wie zu Hause fühlen. Jetzt im Zug sitzend, merke ich wie sehr ich es genieße und vor allem wertschätze diese Erfahrung zu machen!

So eben hielt der Zug in Tostedt. Vor einer guten Woche hat mich Mona hier abgeholt, nachdem ich für ein Wochenende nochmal zu Hause gewesen bin. Die zwei Tage zu Hause haben mir gezeigt, wie wunderschön es unterwegs ist. Bei Mona habe ich mich nicht nur von Anfang an willkommen gefühlt, sondern konnte mich auch super austauschen und habe selbst noch wahnsinnig viel gelernt, obwohl ich nur eine Nacht dagewesen bin. Aber eben diese kurze Zeit lässt alles erlebte noch viel Intensiver werden und bietet eine ganz neue Lebenserfahrung. Am Tag nach meiner Ankunft wurde ich nur noch weitergereicht – mitten auf der Straße bin ich bei Jackie ins Auto gesprungen und habe sie und ihren Nemo kennengelernt. Die Zwei haben mich besonders beeindruckt, wie sensibel sie miteinander umgehen. Vor allem, wie selbstverständlich Nemo auf Jackies Körpersprache reagiert, auch auf der Seite, auf der sein Auge fehlt. Der Abend, wo ich die Beiden das erste Mal zusammen habe arbeiten sehen, wird auf jeden Fall etwas ganz Besonderes bleiben und zeigt vor allem, wie viel feiner Pferde sind, als wir immer wieder glauben.

Nach zwei Nächten bei Jackie ging es weiter. Bei Marie hatte ich für die kurze Zeit meines Aufenthalts ein „eigenes“ Pferd zum bespaßen und habe es total genossen einfach selbst nochmal mit einem fremden Pferd zu arbeiten. Das Unterrichten ist definitiv super spannend und bringt mir wahnsinnig viel Spaß aber ab und an selbst arbeiten zu dürfen, stellt den Bezug zum Pferd noch einmal da und gibt mir ein besseres Gefühl, für das was ich vermittle. Stefan hat netterweise unsere letzte Einheit gefilmt, nachdem er selbst auch einmal ans Pferd musste – ich habe einfach wahnsinnig viel Spaß Menschen bei ihrem ersten Schritt in der Pferdearbeit zu begleiten und ihnen dabei zu zeigen mit wie viel Leichtigkeit es gehen kann – meistens sind es dann die Männer, die als Versuchskaninchen herhalten 😉 Stefan hat sich dafür super geschlagen, dazu folgt dann die Tage auch ein Video!

Übers Wochenende ging es dann zunächst zu Lisa und dann zu Mira, den beiden ist die Tour zu verdanken und wir hatten jeweils eine super Zeit!

Wenn man dann noch von einer guten Freundin abgeholt wird, ist die Freude grenzenlos.

Ich bin einfach Dankbar, dass ich diese Tour erleben darf und freue mich jeden Tag aufs Neue. Ein wenig mulmig ist mir mit dem Gedanken fast zwei Wochen zu Hause zu sein und zu verweilen aber auch für die Zeit sind spannende Projekte geplant, von denen ich ihn Zukunft berichten werde. Und demnächst geht es ja auch schon wieder los, denn wenn mein Herz eins will, dann ist es derzeitig reisen und Abenteuer erleben! Also geh auch du raus aus deiner Komfortzone und folge deinem Herzen und erlebe reinste Freude! Wie ich es zur Zeit so gerne sage:

Ich liebe mein Leben!

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